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Letzte Woche war ich mit meiner Tochter im Wald. Die ersten Pilze lockten uns früh am Morgen hinaus. Unsere Ausbeute war zwar überschaubar, aber immerhin! Als wir in einem Waldstück nichts mehr erwarteten, schlug ich vor, an
einem anderen Ort weiterzusuchen, an dem ich mir mehr Erfolg versprach. Und schon lenkten wir unsere Schritte in diese Richtung. Doch schon nach wenigen Metern rief meine Tochter plötzlich: "Halt, was ist denn mit dem? Der gefällt dir wohl nicht?", bückte sich und zeigte mir einen wunderschönen Pilz, auf den ich beinahe draufgetreten wäre. Als wir den Pilz dann in unseren Korb legten, dachte ich so: Manchmal geht es uns im Leben genau so wie mir beim Pilzesuchen. Da sind wir schnellen Schrittes unterwegs durch unser Leben. Hin zu den Dingen, von denen wir uns mehr erwarten als von dem Moment, den wir gerade erleben. Hin, zum nächsten Wochenende, zum nächsten Urlaub,
dem nächsten Geburtstag ... Und halten den Blick schon fest drauf gerichtet.Pilz
Aber auch schwierige Dinge können unseren Blick festhalten. Arztbesuche, Personalgespräche in der Firma, Prüfungen... Ja, es ist auch richtig, manches fest im Blick zu halten, um sich darauf zu konzentrieren, oder um sich darauf zu freuen. Aber dabei übersehen wir leider viel zu oft die kleinen Dinge, die Gott uns heute vor die Füße legt, so wie mir den übersehenen Pilz. Ein unerwartetes Lächeln, ein Gespräch am Gartenzaun, eine wunderschöne Blüte am  Fensterbrett, ein Lied, das man lange schon nicht mehr gehört hat, ein Sonnenstrahl zwischen dunklen Wolken, ein Wort Gottes zur rechten Zeit... Eigentlich ist jeder Moment, den man lebt, ein Geschenk Gottes an uns. Und in jedem Moment kann etwas Besonderes stecken. Aber wir müssen die Augen öffnen für das, was um uns herum passiert; wahrnehmen, was es alles zu erleben und zu entdecken gibt. Ich bin gespannt, was Gott mir heute vor die Füße legt. Ihr auch?


Mit den besten Wünschen für gutes Beobachten,

Gerhard Künzel

Losungen

Tageslosung von Sonntag, 14. August 2022
9. Sonntag nach Trinitatis
Wer ist dem HERRN gleich, unserem Gott, der hoch droben thront, der tief hinunterschaut auf Himmel und Erde! Der aus dem Staub den Geringen aufrichtet.
Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich.