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"Zuhören können- ein Segen"

 „Ich sag' ja nichts, ich red' ja bloß!“ Verlegen lächelte mich die ältere Frau an. Ich hatte sie gefragt, ob sie nicht mit ihrer Nachbarin selbst über die Missstände sprechen wolle, über die sie sich seit einer Viertelstunde bei mir beklagte. Ach ja, was wird nicht alles so geredet über die Politiker oder Pastoren, über die Nachbarn oder Ehegatten, über die Eltern oder die Kinder. Vieles von dem Gerede ist einfach nur Zeitverschwendung, manches aber vergiftet auch das Miteinander. Denn oft wird übereinander geredet, ohne zuvor miteinander geredet zu haben. Ohne sich wirklich erkundigt zu haben, warum der oder die so und nicht anders handelt. Martin Luther soll einmal gesagt haben: „Der Mensch hat zwei Ohren und nur einen Mund. Folglich soll er doppelt so viel hören als reden.“ Haben unsere eigenen Worte oft so wenig Wert, weil wir selbst zu wenig hören und zu viel reden? Finden wir deswegen so wenig Gehör, weil wir selber nicht richtig hinhören können? Oft wollen wir ja nur das hören und aufnehmen, was uns bestätigt oder uns ein neues Stichwort liefert. Meistens haben wir unsere Antwort schon „auf der Zunge“, ehe der andere seinen Satz zu Ende gesprochen hat. Deshalb reden wir oft aneinander vorbei und verstehen uns nicht. Segen bewirken diejenigen, die vor dem Reden zuhören und nachdenken. Und manchmal nicht nur zuhören und nachdenken, sondern auch beten. Sie werden viel Neues erfahren und manchen Ärger vermeiden.

                                                                        Reinhard Ellsel

Losungen

Tageslosung von Sonntag, 14. August 2022
9. Sonntag nach Trinitatis
Wer ist dem HERRN gleich, unserem Gott, der hoch droben thront, der tief hinunterschaut auf Himmel und Erde! Der aus dem Staub den Geringen aufrichtet.
Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich.