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Gott beschenkt uns

Gedanken zum Monatspruch

Paulus heilt in Lystra, einem Ort in Kleinasien, einen lahmen Mann. Daraufhin denken die Menschen, Paulus und sein Gefährte Barnabas seien die griechischen Götter Merkurius und Jupiter, die zur Erde gekommen seien. Schon kommen die Priester dieser Götter angelaufen, um Opfer zu bringen. Mit Mühe und Not kann Paulus die begeisterten Menschen davon abhalten, ihn und Barnabas anzubeten. Stopp, sagt er, das, was ich getan habe, geschah nicht durch meine eigene Kraft. Und dann verweist er auf den lebendigen Gott, den man nicht sehen kann und der doch seine Spuren hinterlässt in der Welt: Im Guten sei er zu finden, das einem unverdient geschieht, im Regen, der ohne menschliches Zutun vom Himmel fällt, in allem, was gewachsen ist, ohne dass ich es in der Hand gehabt hätte, in der Freude, die mir als Geschenk das Herz erfüllt. Segen könnte man es auch nennen, diese Kraft, die das Leben selber erschafft. Die kann kein Mensch machen, nicht Paulus, nicht Barnabas, nicht ich. Gut, wenn ich mir einen Blick dafür bewahre. Längst nicht alles habe ich mir in meinem Leben selber verdient. Mancher mag es Zufall nennen, andere sagen Schicksal oder Evolution dazu. Die Wirklichkeit lässt sich auf vielfältige Weise deuten. Beweise für meinen Glauben habe ich nicht. Und doch halte ich mich daran fest: Hinter diesen Geschenken, ohne die ich nicht leben könnte, hinter dem Segen, der hervorbringt, was ich so nötig habe, steckt der lebendige Gott.

                                                                                                                                                                Tina Willms

Losungen

Tageslosung von Sonntag, 14. August 2022
9. Sonntag nach Trinitatis
Wer ist dem HERRN gleich, unserem Gott, der hoch droben thront, der tief hinunterschaut auf Himmel und Erde! Der aus dem Staub den Geringen aufrichtet.
Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich.