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Pfingsten

Damit Ostern weitererzählt wird

Pfingsten hat es heute -kirchlich und religiös betrachtet- schwer. In der Regel schönes Wetter, ein freier Tag mehr; da denken viele an einen Kurzurlaub. Pfingsten geht es damit ähnlich wie dem Fest Christi Himmelfahrt, das unsere Buchmalerei aus dem Stundenbuch von Papst Alexander VII. mit darstellt. Christi Himmelfahrt -die erste Assoziation bei vielen lautet: "Brückentag". Also Freitag freinehmen und ein verlängertes Wochenende haben.

"Brückentag" -ein modernes Wort, das dennoch auf unsere alte Buchmalerei passt. Denn Christi Himmelfahrt ist in zweierlei Hinsicht ein Brückentag -eine Brücke zum Himmel und eine Brücke zu Pfingsten. Ohne Christi Himmelfahrt ist Pfingsten nicht möglich. Das symbolisieren die Ranken, die beide Festdarstellungen organisch miteinander verbinden. Die Ranken symbolisieren auch noch etwas anderes: Sie stehen für das wachsende, blühende Leben, das von Pfingsten ausgeht, das Pfingsten so wichtig macht. Was wüssten wir heute von Ostern und Auferstehung Christi, wenn es Pfingsten nicht gegeben hätte? Wahrscheinlich nichts. Ostern wäre ein privates Ereignis Jsu und seiner kleinen Gemeinschaft von Frauen und Männern geblieben.




Ostern muss weitererzählt werden.In der kleinen Kammer, in der sich die Jünger nach Auerweckung und nach der Himmelfahrt Jesu zum gemeinsamen Gebet versammeln, wäre Ostern, wäre die frohe Botschaft von der Auferstehung Christi irgendwann verkümmert.

Es brauchte den pfingstlichen Geist, um die engen Grenzen dieses Raumes zu sprengen, damit die Osterbotschaft aller Welt verkündet wird, damit die Evangelisten sie erfuhren und aufschrieben, damit wir bis heute davon hören und sie weitererzählen. Pfingsten ist das Startsignal für die Verkündigung der frohen Botschaft vom Sieg des Lebens über den Tod -vor zweitausend Jahren und an jedem neuen Pfingsten.

 

                                                                                                                                Michael Tillmann

Losungen

Tageslosung von Samstag, 23. Februar 2019
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen.
Der Seher Johannes schreibt: Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.